Fachfrau Gesundheit, IMAD, Genève; Spiritual Care and Mental Healthcare

Anfang 2021 begann ich, mich intensiv mit Long Covid zu befassen, und setze mich seither für eine bessere Anerkennung sowie eine angemessene medizinische Versorgung dieser nach wie vor oft unterschätzten und unzureichend anerkannten Erkrankung ein.

Mein Engagement bei Long Covid Suisse besteht seit Januar 2022 und zielt darauf ab, die Anerkennung von Long Covid in beruflichen, sozialmedizinischen und politischen Kontexten voranzutreiben.

Ein wesentlicher Teil meiner Tätigkeit findet in der Westschweiz statt, insbesondere im Austausch mit den Sozialversicherungen, mit dem Ziel, das Verständnis für die Langzeitfolgen von Covid-19 zu schärfen und eine angemessene Versorgung zu fördern. Dazu gehört auch die Sensibilisierung von Arbeitgebenden sowie Arbeitsmedizinerinnen und -medizinern für die Herausforderungen bei der Rückkehr in den Beruf.

Ich bin in verschiedene Arbeitsgruppen und Qualitätszirkel auf regionaler und nationaler Ebene eingebunden. Parallel dazu berate ich betroffene Mitglieder in rechtlichen Fragen, insbesondere beim Zugang zu medizinischen Informationen, bei Gutachten sowie in Verfahren gegenüber den Sozialversicherungen (insbesondere der IV). Zudem begleite ich Familien mit Kindern, die von Long Covid betroffen sind, unterstütze sie in ihren Anliegen und trage zur Anerkennung ihrer spezifischen Bedürfnisse bei, insbesondere im schulischen Umfeld. Ergänzend nutze ich meine Sprachkompetenzen für Übersetzungen Französisch–Deutsch und Deutsch–Französisch und erleichtere so die Koordination und den Informationsaustausch auf nationaler Ebene.